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Ausbildungszahlen bleiben konstant

Die hessischen Chemie-Arbeitgeber wollen trotz der Corona-Krise weiter junge Menschen ausbilden. Das zeigt eine Umfrage des Arbeitgeberverbands Hessen-Chemie unter 37 Branchenunternehmen, die für mehr als die Hälfte des Lehrstellenangebots stehen. Hintergrund sei, dass die meisten Lehrverträge vor der Corona-Krise abgeschlossen worden seien. Laut der Umfrage wollen etwa zwei Drittel der Firmen die Zahl ihrer Ausbildungsplätze in diesem Jahr beibehalten. Knapp ein Viertel will das Angebot erhöhen und nur 10 Prozent der Firmen wollen weniger junge Leute ausbilden.

Weinreich/pixelio

Ausbildungszahlen im Chemiebereich bleiben konstant Trotz Corona!

„Die Betriebsräte und Ausbilder haben uns schon berichtet, dass noch viele Ausbildungsplätze unbesetzt sind“, erläutert der IG BCE-Jugendsekretär Christian Trapp. Besonders gefragt seien Auszubildende für den Beruf des Elektronikers, Industriemechanikers, Mechatronikers, Chemikanten und Pharmakanten. „Damit die Corona-Krise nicht zur Fachkräftekrise wird, müssen die Unternehmen dem Nachwuchs auch nach der erfolgreichen Ausbildung eine unbefristete Perspektive bieten“, fordert Christian Trapp.

 

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