Kündigungsschutz

Was tun im schlimmsten Fall?

Zu den häufigsten Fällen, in denen rechtliche Hilfe in Anspruch genommen wird, gehört die Kündigung. Eine Kündigung kann jeden treffen. Der Verlust des Arbeitsplatzes und Arbeitslosigkeit drohen. Gegen Kündigungen kann und sollte man sich deshalb wehren. Mit einer Klage vor dem Arbeitsgericht. Liegen die rechtlichen Voraussetzungen für eine Kündigung nicht vor, erklärt sie das zuständige Gericht für unwirksam. Nach dem Kündigungsschutzgesetz gilt ein allgemeiner Kündigungsschutz für alle Beschäftigten, die länger als sechs Monate ununterbrochen in demselben Betrieb gearbeitet haben. Kündigungsschutz setzt weiter voraus, dass es sich nicht um einen sogenannten Kleinbetrieb handelt, d. h. der Betrieb darf nicht nur 10 oder weniger Arbeitnehmer beschäftigen.

Rainer Sturm / pixelio

Bei Kündigungen ist Eile geboten!

Für die Kündigungsschutzklage ist die gesetzliche Klagefrist unbedingt zu beachten: Wenn ein Arbeitnehmer sich gegen eine Kündigung wehren will, muss er innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigungserklärung Klage beim Arbeitsgericht erheben. Diese Frist gilt für alle Kündigungsarten, also nicht nur für die ordentliche Kündigung, sondern auch für die außerordentliche (fristlose) wie für eine Änderungskündigung. Wer diese Frist versäumt, hat - von wenigen im Gestez genannten Ausnahmen abgesehen - keine Chance mehr, sich gegen ide Kündigungb zur Wehr zu setzen.

Deshalb: Bei Kündigung ist Eile geboten!

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