Jugendarbeit im Bezirk Rhein-Main

Tamara Löllmann übernimmt kommissarisch BJA-Vorsitz

Seit diesem Frühjahr ist die 22-Jährige, die als Kauffrau für Büromanagement bei der Infraserv Höchst arbeitet, in diesem Amt aktiv - da derzeit coronabedingt keine persönlichen Sitzungen möglich sind, zunächst kommissarisch. „Ich hoffe, dass es nicht beim kommissarischen bleibt“, erzählt sie. Sobald wie möglich will sich der BJA wieder treffen und dann seinen neuen Vorstand wählen.

Das Amt reizt Tamara Löllmann schon seit längerem. Doch sie war noch in der Ausbildung und ist zudem Vorsitzende der Jugend- und Auszubildenden-Vertretung (JAV) in ihrem Betrieb. Um sich nicht zu viel aufzubürden,  hatte sie ihre Kandidatur auf die Zeit nach dem Abschluss verschoben. „Mir gefällt die Arbeit mit den Menschen, dass ich helfen und auch selbst etwas gestalten kann“, erklärt die junge Frau ihr Engagement. Auch Teamplay ist für sie selbstverständlich: sie spielt in ihrer Freizeit gerne Fußball.

Tamara Löllmann

Tamara Löllman Kommissarische Vorsitzende des BJA des Bezirkes Rhein-Main

Angefangen hatte alles bereits zu Beginn ihrer Ausbildung bei der Infraserv Höchst. Sie ging eines Tages zum Betriebsrat, um sich den Ausbildungsnachweis unterschreiben zu lassen. Man kam ins Gespräch über die JAV und schließlich zu dem Entschluss, diese – mit Unterstützung der IG BCE – in dem Unternehmen neu zu starten. Tamara Löllmann wurde zudem Mitglied der Gewerkschaft und schließlich im BJA. „Dort bekommen wir die Themen von vielen Betrieben mit, das ist natürlich spannend. Und unser Netzwerk dort ist sehr gut.“ Ihre Zukunftspläne umfassen nicht nur den Vorsitz des BJA. Sie möchte erst einmal eine Zeitlang an ihrer jetzigen Stelle arbeiten und dann studieren, am liebsten berufsbegleitend. „Das Studienfach weiß ich noch nicht, aber es soll was mit meiner derzeitigen Arbeit zu tun haben“, sagt sie.

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